Schach-Glossar
Das gesamte nützliche Vokabular zum Erlernen des Schachspiels.
Die verschiedenen Begriffe
A
Angriff: Aktion einer Figur, die droht, eine gegnerische Figur zu schlagen.
Analyse: Untersuchung einer Stellung oder einer Partie, um mögliche Züge und strategische Pläne zu verstehen.
B
Blitz: Schnellpartie, bei der jeder Spieler insgesamt 3 bis 5 Minuten für alle seine Züge hat.
Batterie: Ausrichtung von zwei Figuren (meist Dame + Läufer oder Dame + Turm), die auf derselben Linie, Linie oder Diagonale angreifen.
D
Diagonale: Schräge Linie, auf der sich Läufer (und die Dame) bewegen.
Dame: Die stärkste Figur, die sich geradlinig auf Reihen, Linien und Diagonalen bewegen kann.
E
Endspiel: Phase der Partie, in der nur noch wenige Figuren auf dem Brett sind.
En passant: Sonderregel, die es einem Bauern erlaubt, einen gegnerischen Bauern zu schlagen, der zwei Felder vorgerückt ist.
Entwicklung: Eröffnungsphase, in der die Figuren schnell auf aktive Felder gebracht werden.
Eröffnung: Erste Phase der Partie, gekennzeichnet durch die Entwicklung der Figuren und den Kampf um das Zentrum.
F
Fesselung: Situation, in der sich eine Figur nicht bewegen kann, ohne eine wichtigere Figur (meist den König) dahinter preiszugeben.
Fianchetto: Entwicklung eines Läufers auf die lange Diagonale nach dem Vorrücken des Randbauern (z. B. g3 gefolgt von Fg2).
Freibauer: Bauer, der keinen gegnerischen Bauern mehr vor sich auf derselben oder benachbarten Linien hat.
G
Gambit: Freiwilliges Opfer eines Bauern (manchmal auch einer Figur) in der Eröffnung, um einen Entwicklungsvorteil zu erhalten.
Gegenspiel: Aktiver Plan, der eingesetzt wird, um eine schlechtere Stellung zu kompensieren.
Gleichstand (oder Remis): Partie, die ohne Sieger endet.
I
Initiative: Fähigkeit, den Rhythmus der Partie zu bestimmen, indem man den Gegner zwingt, auf Drohungen zu reagieren.
K
Kombination: Abfolge präziser taktischer Züge, die zu einem Vorteil führen.
König: Zentrale Figur des Spiels, die unbedingt geschützt werden muss.
L
Läufer: Figur, die sich ausschließlich diagonal bewegt.
M
Matt: Gebräuchliche Abkürzung für Schachmatt.
Minoritätsangriff: Strategie, bei der eine kleinere Bauerngruppe eine zahlenmäßig überlegene gegnerische Bauernstruktur angreift.
O
P
Patt: Stellung, in der ein Spieler keinen legalen Zug mehr hat, ohne im Schach zu stehen → Remis.
R
Reihe: Horizontale Linie des Schachbretts.
Rochade: Sonderzug von König und Turm, der den König in Sicherheit bringt.
S
Schach: Zug, der den gegnerischen König direkt bedroht.
Schachmatt: Stellung, in der der König im Schach steht und sich durch keinen legalen Zug retten kann.
T
Taktik: Abfolge kurzfristiger, erzwungener Züge, um Material zu gewinnen oder einen Vorteil zu erzielen.
Turm: Figur, die sich geradlinig auf Reihen und Linien bewegt.
Tempo: Zeiteinheit, die einem Zug entspricht; ein Tempo gewinnen bedeutet, den Gegner Zeit verlieren zu lassen.
Transposition: Erreichen einer bekannten Stellung über eine andere Zugfolge.
U
Umwandlung: Verwandlung eines Bauern, der die letzte Reihe erreicht, meist in eine Dame.
V
Verteidigung: Zug oder Plan, der darauf abzielt, die eigenen Figuren oder den eigenen König zu schützen.
Z
Zentrum: Die zentralen Felder (d4, d5, e4, e5), die strategisch sehr wichtig sind.
Zugzwang: Situation, in der ein Spieler gezwungen ist, einen Zug zu machen, der seine Stellung verschlechtert.